Aus dem Schopferwirt wird der Walchseer Hof Ursprünglich hieß der Walchseerhof "Schopferwirt", wobei der Name wahrscheinlich von den früheren Bootsbauern, den "Schoppern" stammt. Der „Schopferwirt“ wurde kurz nach dem Tode von Kaiser Maximilian 1520 erbaut.
Die Hausfassade sucht Ihresgleichen Um 1756 wurde die Hausfassade von dem bakannten Maler Joseph Adam Richter von Mölk bemalt. Mölks bekannteste Werke in der näheren Umgebung sind die Bemalung der Pfarrkirche in Ebbs auch der „Barockdom des Unterlandes“ genannt, die Pfarrkirchen von Hall in Tirol und von Matrei am Brenner. In der Steiermark unter anderem Stift Rein, in Niederösterreich Maria Langegg, weiters die Altarbilder in Rottenburg am Neckar sowie verschiedene Kirchen in Südtirol zählen zu seinen Werken.
Am 19. März 1930 vernichtete ein Brand den Dachstuhl und den hinteren Stock. Unmittelbar darauf wurden der Wiederaufbau und die Restaurierung des „Schopferwirtes“ durchgeführt. Es wurden und werden immer dieselben Kaseinfarben, welche auch schon zur Zeit Mölks verwendet wurden, zur Restaurierung benützt.
Der Walchseerhof steht unter Denkmalschutz und ist schon seit der Zeit Maria Theresias - also circa 1740 - ein Gasthof. Wir wünschen Ihnen in diesem traditionsreichen Haus einen angenehmen Aufenthalt! |